Kampfgeist Pädagogik – für ein soziales Lernen in der Gruppe

Leitspruch:

„Der Kampfgeist eines jeden jungen Menschen muss wachsen, um voller Selbstvertrauen allen Anforderungen gerecht zu werden.“


Meine Leitgedanken:

Das Konzept Kampfgeist-Pädagogik richtet sich an junge Menschen jeglicher Herkunft, mit der Vision die Grundwerte Achtung, Respekt und Fairness erlebbar und erlernbar zu gestalten. 

Ich arbeiten mit dem Wissen, dass Jungen und Mädchen von Geburt an, bis in das späte Jugendalter und auch darüber hinaus, ihr Selbstkonzept entwickeln und entfalten wollen. Dieser Prozess ist eng verbunden, mit dem natürlichen Bedürfnis die eigenen Grenzen und die der anderen spielerisch zu erleben, zu spüren und zu überschreiten. Ebenso gehört es zum Mensch sein dazu, die Grenzen des Anderen zu erkennen und zu akzeptieren. 

Im Kampfgeist der Mädchen und Jungen sehe ich die Grundwerte Respekt, Achtung und Fairness. Die jungen Menschen zeigen sich Reflexionsfähig und Empathisch. Diese Kompetenzen sind ein wesentlicher Bestandteil jedes Einzelnen, um ein positives Miteinander zu gestalten. Nicht zuletzt wird dieses Miteinander durch Kooperation und Zusammenhalt geprägt.


Kampfgeist-Pädagogik:

Kinder und Jugendliche aus meist sozialen Brennpunkten, Multiproblemfamilien oder gesellschaftlich wenig anerkannten Schulformen, erfahren häufig Gewalt als Bewältigungsstrategie für soziale Konflikte. Somit ist Gewalt in allen Formen, ein erlerntes Verhalten. Nur selten bieten sich diesen Kindern alternative Modelle für den Umgang mit Streitsituationen. 

Ich leiste an dieser Stelle mit bewegungsorientierten Angeboten, ein bestärkendes und motivierendes soziales Lernfeld für Jungen und Mädchen. Durch die vermittelten Inhalte entwickeln Kinder und Jugendliche ein positives Selbstkonzept und erlernen verantwortungsbewusstes Handeln in sozialen Kontexten. 

Die Teilnehmer*innen werden auf einen achtsamen, respektvollen und fairen Umgang geschult. Durch meine Unterstützung ermögliche ich den Jungen und Mädchen das Lernen in einer Gruppe, in welcher die Bedürfnisse und Gefühle des einzelnen im Vordergrund stehen. So ist es ihnen möglich, im gesellschaftlichen Leben als verantwortungsbewusste, selbstständige und empathische Person zu agieren und existieren.  

 

Das inszenierte Lernfeld:

Wenn ich vom inszenierten Lernfeld spreche, beschreiben ich damit den Raum, in welchen meine Workshops & Kurse stattfinden. Um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben sicher an Herausforderungen zu wachsen, geschützt vor äußeren Einflüssen und Reaktionen, inszeniere ich ein Lernfeld mit genau diesen Maßstäben. Dabei dient die Turnhalle mit ihren unzähligen Möglichkeiten, für mich als bevorzugter Ort. Neben der Möglichkeit sich auszutoben und dem sich ausprobieren, können die Teilnehmer‘*innen sich entspannen und erholen. Durch Herausforderungen an Einzelne oder die Gesamtgruppe, entsteht eine Lernsituation, in welcher die Kinder und Jugendliche wirksam sind. Dabei haben Einzelne immer Einfluss auf die Gesamtgruppe. Durch gezielte Reflexionen, welche immer am gleichen Ort wie die vorhergegangene Handlung stattfinden, kann ein besserer Zusammenhang für die Teilnehmer*innen hergestellt werden. Sie erhalten eine direkte Rückmeldung von Gruppenmitgliedern und dem/der Leiter*in der Einheit. Durch mögliche momentane Verhaltensmuster wie Flucht oder Aggression, kommen die jungen Menschen nicht zum Ziel der gestellten Aufgabe. Dies führt letztendlich dazu, dass die Teilnehmer*innen sich eine transparente Handhabung zu gestellten Aufgaben aneignen.